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Was ist eigentlich NOA?

Was ist eigentlich NOA?

NAMUR Open Architecture (NOA) wurde ursprünglich mit dem Fokus ins Leben gerufen, Daten aus Brownfield-Anlagen zu befreien. Viele Prozessinformationen werden in Feldgeräten gefangen gehalten und haben es nie in die Steuerungs- und Leitebenen der Anlage geschafft. Hier setzt NOA an und bietet die technologische Möglichkeit, ausgewählte Daten sicher und standardisiert der Leitebene zur Verfügung zu stellen, ohne jegliche Eingriffe in die Anlage. Auf diese Weise soll die Wertschöpfung der Anlage erheblich gesteigert werden.

Mittlerweile adressiert NOA auch Greenfield-Installation, die häufig intelligente Feldgeräte beinhalten, die dafür ausgelegt sind mit NOA und Cyber-Physischen-Systemen zu interagieren („I4.0 Outputs“). Auch Modulare Anlagen können auf NOA zurückgreifen, wenn Daten mit der Cloud ausgetauscht werden oder Optimierungen in die Anlage eingebracht werden sollen.

Mehrwert für den Anlagenbetreiber entsteht dabei durch die Verarbeitung, Aufbereitung und Interpretation der Anlagendaten durch Monitoring and Optimization Applikationen (M+O-Applikationen). Auf der Grundlage bestehender Prozessinformation und den Kompetenzen von Anwendungspartnern (z.B. Geräteherstellern) werden Optimierungsvorschläge für bestehende Anlagen hergeleitet. Das Know-How des Betreibers bleibt dabei maximal geschützt – denn M+O-Applikationen haben nur Zugriff auf Daten, die sie brauchen und können weder auf Anlagendaten noch auf einzelne Geräte zugreifen.

Unser Semodia-Team begleitet die NOA Arbeitskreise, seitdem sie 2016 ins Leben gerufen wurden. Sie haben die Gelegenheit, mit uns Ihre NOA Anwendungsfälle fachkompetent zu analysieren. Unsere Produkte unterstützen Sie stets beim Einsatz der NOA Technologie.

Gerne steht Ihnen das Team von Semodia dabei beratend zur Seite und unterstützt Sie tatkräftig.

Weiterführende Literatur zu NOA